Akademie
Übungs-Katalog
Dynamic Hip & Hamstring Flow
8′Fließende Mobilisation aus World's Greatest Stretch, Leg Swings und Hüftöffnern. Bereitet Hüfte, Adduktoren und hintere Oberschenkel auf Belastung vor.
Aktive Regeneration
12′Lockeres Ausschütteln, Wadenpumpe, Hüftöffner und tiefe Atmung am Tag nach dem Spiel. Ziel ist Durchblutung, nicht Belastung.
Cool-Down: Static Reset
5′Statisches Dehnen von Hüftbeuger, hinteren Oberschenkeln und Waden plus Atemprotokoll zum Herunterfahren.
Pre-Game Warm-Up nach RAMP
25′Das Spieltagsprotokoll: erhöhen, mobilisieren, aktivieren, potenzieren. Vom lockeren Traben bis zur letzten Steigerung auf 95 Prozent.
Match-Prep Aktivierung
10′Kurze Aktivierung für den Vortag: Sprungseil-Rhythmus, sechs Antritte über zehn Meter bei 80 Prozent, saubere Ballkontakte und zwei Schüsse.
Sprunggelenk: Knie zur Wand
6′Im Ausfallschritt vor einer Wand das Knie über die Fußspitze nach vorn schieben, ohne dass die Ferse abhebt. Die wichtigste und meistvernachlässigte Beweglichkeit im Fußball.
Hüfte: 90/90-Rotation
8′Im Sitzen beide Knie im rechten Winkel, dann kontrolliert von einer Seite auf die andere rotieren. Öffnet die Hüfte in beide Drehrichtungen.
Brustwirbelsäule: Öffnen im Vierfüßlerstand
5′Aus dem Vierfüßlerstand einen Arm unter dem Körper durchführen und dann weit nach oben öffnen. Bringt Drehung zurück in den oberen Rücken.
Langes Dehnprogramm
14′Acht statische Positionen für Hüftbeuger, Gesäß, hintere Oberschenkel, Adduktoren, Waden, Quadrizeps, Rücken und Brust. Als eigene Einheit an lockeren Tagen.
Selbstmassage mit Ball oder Rolle
8′Mit einer Faszienrolle, einem Ball oder notfalls einer Wasserflasche langsam über Waden, Oberschenkel und Gesäß rollen.
FIFA 11+ Präventionsprogramm
20′Das weltweit am besten untersuchte Aufwärmprogramm im Fußball. Drei Teile: langsame Laufformen, Kraft- und Balanceblock, danach Läufe mit höherem Tempo. Ersetzt das normale Aufwärmen. Hier in der Solo-Fassung – die Partnerübungen des Originals sind ersetzt.
Nordic Hamstring Curl
8′Die am besten untersuchte Einzelübung für die hintere Oberschenkelmuskulatur. Aus dem Kniestand langsam nach vorn absenken, die Bremsarbeit macht die hintere Oberschenkelmuskulatur.
Copenhagen Adduction
8′Seitstütz mit angehobenem oberem Bein. Die wirksamste Übung gegen Leistenbeschwerden – die häufigste Dauerbaustelle im Amateurfußball.
Einbeinstand & Propriozeption
10′Stufenweises Gleichgewichtstraining auf einem Bein. Nach einem Umknicken im Sprunggelenk die wichtigste Maßnahme gegen ein erneutes Umknicken.
Einbeiniger Kraftzirkel
18′Vier einbeinige Übungen im Zirkel: Kniebeuge, Kreuzheben, seitlicher Ausfallschritt, Wadenheben. Der Kraftblock am Tag mit dem größten Abstand zum Spiel.
Explosiver Kraftblock
12′Kurzer Block mit drei explosiven Eigengewichtsübungen: Sprungkniebeuge, einbeiniges Hüftheben und Wadenhüpfer. Der Gegenpol zum schweren Zirkel.
Athletik-Basis: Körperspannung & Koordination
14′Eigengewichts-Zirkel für Spieler im Wachstum. Technik und Landequalität stehen im Vordergrund, nicht die Last.
Schweres Wadenheben mit Rucksack
12′Wadenheben an einer Stufe mit Zusatzgewicht im Rucksack, drei Sekunden nach unten und drei nach oben. Wenige Wiederholungen, dafür wirklich schwer – das Protokoll mit dem besten Verhältnis von Wirkung zu Zeitaufwand.
Wadenheben mit gebeugtem Knie
10′Dasselbe schwere, langsame Wadenheben – aber mit gebeugtem Knie. Nur so wird der tiefer liegende Schollenmuskel erreicht, der beim typischen Wadenriss im Fußball betroffen ist.
Landen und halten
10′Beidbeinig abspringen, auf einem Bein landen, drei Sekunden vollkommen still stehen. Der wirksamste Einzelbestandteil aller Programme gegen Kreuzbandverletzungen.
Adduktoren-Test und -Kräftigung
8′Ball zwischen den Beinen zusammendrücken und halten. Zugleich Kräftigung der Leiste und der einfachste Frühwarntest, den es für Leistenbeschwerden gibt.
Askling-Protokoll für die Oberschenkelrückseite
12′Drei Übungen bei großer Muskellänge – Strecker, Hechter, Gleiter – alle streng schmerzfrei. Das Protokoll, das nach einer Zerrung hinten am Oberschenkel die Rückkehr ins Spiel fast halbiert hat.
Sohlen-Tipps
8′Die Grundübung des Ballgefühls: abwechselnd mit der Fußsohle auf den Ball tippen, im Hüpfrhythmus. Braucht einen Quadratmeter Platz.
Innenseiten-Pendel (Tic-Tocs)
8′Der Ball pendelt zwischen den Innenseiten beider Füße hin und her. Zwingt beide Füße gleichmäßig zur Arbeit.
Innen-Außen-Dribbling
12′Mit einem Fuß abwechselnd Innen- und Außenseite: der Ball läuft im Zickzack nach vorn, ganz eng am Fuß.
V-Zug
8′Ball mit der Sohle zurückziehen und diagonal nach vorn wegschieben – die Grundform fast jeder Aufdrehbewegung.
Sohlen-Seitrollen
8′Ball mit der Sohle seitlich hin und her rollen, mit Seitschritten mitgehen. Öffnet im Spiel den Raum quer zum Gegner.
1000-Touch Solo-Matrix
14′Blockweise Kombination aus Sohlen-Tipps, Innen-Außen und Achten um zwei Hütchen. Der kompakte Ballgefühl-Block, wenn wenig Zeit ist.
Ein-Kontakt-Wandpass
16′Direktpässe gegen die Wand, zwischen zwei Kontakten immer einen Schritt setzen. Die effizienteste Art, Passtechnik allein zu automatisieren.
Annahme mit dem ballfernen Fuß
16′Ball gegen die Wand, Schulterblick während der Ball unterwegs ist, Annahme mit dem ballfernen Fuß quer vor dem Körper in Richtung eines Hütchentors.
Annahme, drei Schritte, Pass
14′Annehmen, mindestens drei Schritte gehen, mit dem anderen Fuß zurückspielen. Bildet den echten Spielablauf ab statt nur den isolierten Kontakt.
Volleys gegen die Wand
14′Ball aus der Hand fallen lassen und per Volley gegen die Wand, zurückkommende Bälle direkt weiterspielen. Hohe Bälle sind allein sonst kaum trainierbar.
Schwacher Fuß: Provokationsregel
16′Aufstellung und Regel so wählen, dass der starke Fuß technisch nicht in Frage kommt. Wirksamer als der Vorsatz, den schwachen Fuß zu benutzen.
Weak-Foot Precision Ladder
16′Vier Hütchentore in unterschiedlicher Entfernung. Alle Pässe ausschließlich mit dem schwachen Fuß, die Distanz steigt pro Runde.
Mauer-Kombination: Pass, Dreh, Abschluss
16′Doppelpass gegen die Wand, Slalom durch zwei Hütchen, Abschluss auf ein Zielhütchen. Technik unter Tempo.
Schulterblick mit Farbhütchen
14′Drei verschiedenfarbige Hütchen hinter dir. Vor jedem Wandpass entscheidest du per Schulterblick, wohin du aufdrehst.
Übersteiger
14′Mit dem Fuß um den Ball herumsteigen, Schulter täuscht mit, dann mit der Außenseite des anderen Fußes in die Gegenrichtung wegschieben.
La Croqueta
12′Zwei sehr schnelle Kontakte verlagern den Ball um eine ganze Körperbreite zur Seite – wirksam genau dann, wenn der Gegner sich streckt.
Cruyff-Drehung
14′Schuss andeuten, dann den Ball hinter dem Standbein durchschneiden und um 180 Grad wegdrehen.
Mathews-Finte
14′Kleiner Anschub mit der Innenseite, Gewicht kippt mit – und sofort mit der Außenseite desselben Fußes in die Gegenrichtung.
Flügel: Haken schlagen und Zielpass
16′Antritt an der Linie, Finte am Hütchen, danach sofort Flanke oder Abschluss auf das Zielhütchen.
Mittelfeld: 360-Grad-Scanning und Pass
16′Vier nummerierte Hütchen im Kreis. Bei jedem Zuspiel Schulterblick, Nummer ansagen, halboffen annehmen, Pass in die Gegenrichtung.
Abwehr: Ablösen und Aufbaupass
16′Rückwärtsbewegung im Seitgalopp, Ballkontrolle unter Druck und diagonaler Aufbaupass in die freie Zone.
Stürmer: Ablösen und Ein-Kontakt-Abschluss
16′Kurzes Ablösen vom Verteidigerhütchen, Anbieten in die Lücke, Annahme im Lauf, Abschluss mit maximal zwei Kontakten.
Antrittssprint über 10 bis 20 Meter
26′Kurze Maximalsprints mit vollständigen Pausen. Über vier Fünftel aller Sprints im Spiel sind kürzer als 20 Meter.
Fliegender Sprint
26′Anlauf über 20 Meter, danach 20 Meter echtes Höchsttempo. Die einzige Belastung, bei der die hintere Oberschenkelmuskulatur bei nahezu maximaler Länge maximale Kraft erzeugt.
Wiederholungssprints
26′Serien kurzer Maximalsprints mit knappen Pausen. Trainiert die Fähigkeit, Sprints im Spiel immer wieder abzurufen.
5-10-5 Pro-Agility-Pendellauf
22′Drei Hütchen in einer Linie, fünf Meter nach rechts, zehn nach links, fünf zurück. Trainiert Abbremsen und Wiederbeschleunigen.
Sprungkraft und Sprint-Aktivierung
18′Kontrastmethode: fünf Weitsprünge aus dem Stand, direkt gefolgt von einem Antritt über 15 Meter.
Sprint-ABC: Lauftechnik
16′Fußgelenkarbeit, A-Skip, B-Skip und Anfersen über 20 Meter. Die Grundlage jedes Sprints – und die Übung, die im Amateurbereich am häufigsten fehlt.
Match-Intervalle 4×4
30′Vier Läufe à vier Minuten bei etwa 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz, dazwischen drei Minuten Trabpause. Die am besten untersuchte Ausdauermethode im Fußball.
Widerstandssprints mit Band oder Partner
24′Kurze Sprints gegen einen Zug am Becken. Wirkt nur, wenn der Widerstand groß genug ist – etwa ab einem Fünftel des eigenen Körpergewichts.
Niedersprünge von der Stufe
20′Von einer 30 bis 40 Zentimeter hohen Stufe heruntertreten und sofort maximal hoch abspringen. Entscheidend ist die kurze Bodenkontaktzeit, nicht die Höhe der Stufe.
Sprunglauf über 30 Meter
18′Weite, ziehende Wechselsprünge über 20 bis 30 Meter. Gemessen wird nicht in Sekunden, sondern in Schritten.
Bergaufsprints
22′Sechs bis zehn Sprints an einer leichten Steigung. Der gelenkschonendste Weg, an der Antrittskraft zu arbeiten – besonders bei anfälligen Oberschenkelrückseiten.
Richtungswechsel auf Signal
20′Richtungswechsel, deren Richtung erst nach dem Start feststeht. Der Unterschied zum normalen Pendellauf liegt allein im Reagieren.
Schwere einbeinige Kraft mit Rucksack
22′Drei einbeinige Übungen im Zirkel mit beladenem Rucksack. Einbeinig verdoppelt die relative Last – ohne Kraftraum der einzige Weg zu echter Intensität.
Abbremsen aus vollem Lauf
20′Anlaufen, dann in einer markierten Zone vollständig zum Stehen kommen. Beim Abbremsen wirken bis zu 2,7-mal höhere Kräfte als beim Beschleunigen.
Steigerungsläufe auf Höchsttempo
12′Vier Läufe über 30 Meter bei 90 bis 95 Prozent. Kurz, aber der wichtigste Schutzreiz der Woche für die hintere Oberschenkelmuskulatur.
10-20-30-Läufe
26′Fünf Minuten am Stück im Wechsel aus 30 Sekunden locker, 20 Sekunden zügig und 10 Sekunden fast maximal. Die Methode, mit der weniger Laufumfang zu besseren Zeiten führt.
15-Sekunden-Intervalle
30′15 Sekunden laufen, 15 Sekunden stehen, zwölf- bis fünfzehnmal hintereinander. Die Strecke wird vorher abgemessen, damit das Tempo stimmt – ganz ohne Pulsuhr.
Sprintserien mit kurzer Pause
26′Mehrere kurze Sprints dicht hintereinander mit nur 20 bis 30 Sekunden Pause. Trainiert genau das, was im Spiel den Unterschied macht: den zweiten und dritten Sprint.
20-Sekunden-Belastungen
24′Zwanzig Sekunden alles geben, danach zwei volle Minuten Pause im Stehen. Ein Block für zwei bis drei Wochen – die lange Pause ist dabei nicht Bequemlichkeit, sondern der Wirkstoff.
Fliegende Läufe über 30 bis 40 Meter
24′Mit 20 Metern Anlauf über 30 bis 40 Meter bei etwa 90 bis 95 Prozent des Maximaltempos laufen. Gleichzeitig Spielfitness und Verletzungsschutz – das ganze Jahr über.
Spannstoß aus der Bewegung
16′Der harte, flache Schuss mit dem Vollspann: anlaufen, Standbein setzen, Sprunggelenk fixieren, durch den Ball hindurch.
Direktabschluss nach Wandpass
16′Ball gegen die Wand, zurückkommenden Ball direkt aufs Hütchentor abschließen. Kein Kontrollkontakt – genau wie im Strafraum.
Langer Ball über 30 Meter
16′Der Verlagerungspass mit dem Innenspann: Ball unter die Mitte treffen, Standbein leicht hinter dem Ball, den Fuß durchziehen.
Kopfballtechnik
12′Technik statt Volumen: Stirn statt Scheitel, Augen offen, aus dem Rumpf arbeiten. Bewusst wenige Wiederholungen mit korrekt aufgepumptem Ball.
Annahme mit Schulterblick
16′Pass gegen die Wand, Kopfdreh zu einem von drei Hütchen, während der Ball zurückrollt – dann Annahme genau zu diesem Hütchen hin und ab dorthin.
Passen auf Zielzonen im Takt
18′Drei schmale Zielzonen an der Wand, Metronom im Ohr: Jeder Pass muss in die angesagte Zone, mit höchstens zwei Kontakten und im Takt.
Passen mit ständiger Variation
14′Jeder einzelne Pass wird anders ausgeführt, keine Variante zweimal hintereinander – und kein misslungener Pass wird wiederholt.
Erster Kontakt durchs Tor
16′Der erste Kontakt muss den Ball durch eines von zwei seitlichen Hütchentoren schieben – danach folgst du ihm und schießt aus der Bewegung zurück.
Passen mit müden Beinen
16′30 Sekunden maximale Pendelläufe, direkt danach ohne Pause zehn Pässe auf eine Zielzone – gemessen wird der Abfall gegenüber dem frischen Wert.
Jonglieren nach Regeln
12′Kein freies Jonglieren, sondern feste Abfolgen und ein Höhenfenster zwischen Hüfte und Kopf – gewertet wird die längste korrekte Serie.