Spannstoß aus der Bewegung
Der harte, flache Schuss mit dem Vollspann: anlaufen, Standbein setzen, Sprunggelenk fixieren, durch den Ball hindurch.
In einfachen Worten
Der Spannstoß ist der harte, gerade Schuss. Getroffen wird mit dem Spann – das ist die Oberseite des Fußes, dort, wo beim Schuh die Schnürsenkel sitzen –, nicht mit der Zehenspitze und nicht mit der Innenseite. Du legst dir den Ball schräg nach vorn, läufst drei bis vier Schritte leicht von der Seite an, setzt das Standbein neben den Ball und ziehst durch. Das Standbein entscheidet fast alles: Steht es zu weit weg oder zeigt die Fußspitze nicht aufs Ziel, geht der Ball hoch oder daneben. Dein Sprunggelenk muss dabei fest sein und die Zehen zeigen nach unten, denn ein lockerer Fuß klappt im Moment des Treffens weg und der Ball springt kraftlos ab. Dass die ersten Schüsse deutlich über das Ziel gehen, ist normal.
Richtig gemacht heißt: Der Ball bleibt flach und du landest nach dem Schuss auf dem Schussbein, einen Schritt vor der Stelle, an der der Ball lag. Steigt er, war das Standbein zu weit weg oder dein Oberkörper ist beim Ausholen zurückgefallen.
Erst aufbauen
Zwei Hütchen als Tor, drei Meter breit, an einer Wand oder einem Zaun – sonst holst du mehr Bälle als du schießt. Schussposition 14 Meter davor, dazu ein Hütchen zwei Meter seitlich als Startpunkt für den Anlauf.
5 Serien à 6 Schüsse pro Fuß, dazwischen 60 Sekunden Pause – Ball holen zählt als Pause. Zusammen 60 Schüsse, etwa 16 Minuten.
Deine Stufe
Stufe 2 · Ball in BewegungBall vom seitlichen Starthütchen anderthalb Meter schräg nach vorn legen, drei bis vier Schritte anlaufen und aus 14 Metern flach auf das Hütchentor schießen.
5 Serien à 6 Schüsse pro Fuß, dazwischen 60 Sekunden Pause – Ball holen zählt als Pause, zusammen 60 Schüsse und etwa 16 Minuten.
Im Training kannst du nach jeder Übung "zu leicht" oder "zu schwer" tippen – dann wechselt die Stufe, und hier steht eine andere Anleitung.
So geht's
Schritt 1 von 5
Ball vorlegen
Vom seitlichen Starthütchen den Ball mit einem Kontakt schräg nach vorn legen, etwa anderthalb Meter. Genau so kommt er im Spiel: in Bewegung, nicht ruhend.
Darauf kommt es an
- Standbein neben den Ball, Fußspitze zeigt aufs Ziel – daran scheitert der Schuss meistens, nicht am Bein
- Sprunggelenk fest wie ein Brett, Zehen nach unten gestreckt
- Der Oberkörper bleibt über dem Ball, sonst geht der Ball ins Nirgendwo