Cruyff-Drehung
Schuss andeuten, dann den Ball hinter dem Standbein durchschneiden und um 180 Grad wegdrehen.
In einfachen Worten
Du tust so, als würdest du schießen oder flanken, holst richtig aus – und statt den Ball zu treffen, schneidest du ihn mit der Innenseite hinter deinem Standbein hindurch nach hinten und drehst dich mit ihm um 180 Grad weg. Standbein ist das Bein, auf dem du stehst, während das andere ausholt. Es muss weit genug vor dem Ball stehen, sonst schießt du dir selbst gegen die eigene Wade; genau das passiert am Anfang fast jedem. Der Ball wird dabei nicht gestoppt, sondern angeschnitten: Dein Fuß streicht seitlich an ihm vorbei und nimmt ihn mit. Am Hütchen lernst du die Schrittfolge und die Drehung sauber. Ob ein Gegner auf die Schussandeutung wirklich hereinfällt, siehst du erst im Spiel.
Richtig gemacht heißt: Nach der Drehung liegt der Ball hinter deinem früheren Standbein und du läufst in die Gegenrichtung, ohne zwischendurch stehen zu bleiben. Triffst du dein eigenes Bein oder musst du den Ball erst suchen, stand das Standbein zu weit hinten.
Erst aufbauen
Zwei Hütchen im Abstand von fünf Metern, dazwischen freie Fläche zum Drehen.
4 Sätze à 4 Wiederholungen pro Fuß, dazwischen 45 Sekunden Pause. Zusammen 32 Durchgänge – mit Anlauf und Rückweg sind das gut 14 Minuten.
Deine Stufe
Stufe 2 · Mit SchussandeutungIm Dribbeltempo auf das zweite Hütchen zu, Standbein setzen, Schussbewegung glaubhaft andeuten, dann schneiden und wegdrehen.
4 Sätze à 4 Wiederholungen pro Fuß, dazwischen 45 Sekunden Pause – 32 Durchgänge, etwa 14 Minuten.
Im Training kannst du nach jeder Übung "zu leicht" oder "zu schwer" tippen – dann wechselt die Stufe, und hier steht eine andere Anleitung.
So geht's
Schritt 1 von 5
Aufbau
Zwei Hütchen im Abstand von fünf Metern.
Darauf kommt es an
- Die Schussandeutung muss glaubhaft sein, sonst wirkt nichts
- Standbein weit genug vorn, sonst triffst du dein eigenes Bein
- Der Ball wird geschnitten, nicht gestoppt