Ein-Kontakt-Wandpass
Direktpässe gegen die Wand, zwischen zwei Kontakten immer einen Schritt setzen. Die effizienteste Art, Passtechnik allein zu automatisieren.
In einfachen Worten
Du stehst ein paar Meter vor einer Wand und spielst den Ball mit der Innenseite flach dagegen. Kommt er zurück, spielst du ihn mit nur einem Kontakt sofort wieder gegen die Wand – annehmen ist hier nicht vorgesehen. Zwischen zwei Pässen setzt du genau einen Schritt, damit du nicht wie angewurzelt stehen bleibst; im Spiel steht man schließlich auch nie still. Woran die meisten scheitern, ist nicht der Schuss, sondern das Standbein: Zeigt es nicht zur Wand, springt der Ball schräg weg. Dass in den ersten Minuten jeder dritte Ball danebengeht und du ihn holen musst, gehört zur Übung dazu.
Richtig gemacht heißt: Der Ball kommt flach auf dich zurück und du erreichst ihn, ohne einen Ausfallschritt zur Seite machen zu müssen. Musst du dich strecken, hat dein Standbein beim Pass davor nicht zur Wand gezeigt.
Erst aufbauen
Eine glatte Wand ohne Fenster, mindestens zwei Meter breit. Standposition zwei Meter davor markieren, etwa mit einem Hütchen oder der Trinkflasche.
5 Durchgänge: je 30 Pässe mit dem starken, dann 30 mit dem schwachen Fuß, dazwischen 60 Sekunden Pause – mit Ballholen etwa 16 Minuten.
Deine Stufe
Stufe 2 · Direkt zurückDu spielst jeden zurückkommenden Ball mit einem Kontakt und setzt zwischen zwei Pässen genau einen Schritt. Abstand zwei Meter.
5 Durchgänge à 30 Pässe pro Fuß, dazwischen 60 Sekunden Pause – mit Ballholen etwa 16 Minuten.
Im Training kannst du nach jeder Übung "zu leicht" oder "zu schwer" tippen – dann wechselt die Stufe, und hier steht eine andere Anleitung.
So geht's
Schritt 1 von 4
Abstand
Zwei Meter vor der Wand aufstellen.
Darauf kommt es an
- Standbein zeigt zum Ziel
- Nie stehen bleiben – ein Schritt zwischen jedem Pass
- Innenseite, nicht Fußspitze