Mittelfeld: 360-Grad-Scanning und Pass
Vier nummerierte Hütchen im Kreis. Bei jedem Zuspiel Schulterblick, Nummer ansagen, halboffen annehmen, Pass in die Gegenrichtung.
In einfachen Worten
Du stehst mit dem Rücken zu vier nummerierten Hütchen und spielst den Ball flach gegen eine Wand. Während er unterwegs ist, drehst du kurz den Kopf über beide Schultern, siehst, wo die Hütchen stehen, und sagst laut eine Nummer – das ist dein Ziel. Dann nimmst du den zurückkommenden Ball halboffen an: Du stehst seitlich gedreht, sodass du den Ball und gleichzeitig den Raum hinter dir sehen kannst. Der erste Kontakt bringt den Ball von dir weg, er bleibt nicht am Fuß kleben. Danach spielst du den Pass auf das Hütchen mit der Nummer, die du gesagt hast. Anfangs fällt die Nummer meist zu spät, nämlich erst nach der Annahme – dann hast du zwar geschaut, aber nicht entschieden.
Richtig gemacht heißt: Die Nummer ist gesprochen, bevor der Ball deinen Fuß berührt, und der erste Kontakt legt ihn schon in die Richtung, in die du passen willst. Brauchst du danach noch einen Extrakontakt zum Zurechtlegen, war der erste zu kurz oder das Ziel noch nicht klar.
Erst aufbauen
Eine Wand als Anspielstation, drei Meter vor dir. Hinter und neben dir vier Hütchen im Halbkreis, jeweils sechs Meter entfernt, durchnummeriert von 1 bis 4.
5 Runden à 12 Pässe, dazwischen 60 Sekunden Pause – mit Ballholen etwa 16 Minuten.
Deine Stufe
Stufe 2 · Vier Ziele mit AnsageAlle vier Hütchen, Nummer laut ansagen, während der Ball zur Wand und zurück läuft. Halboffen annehmen, erster Kontakt weg vom Druck, dann der Pass auf die angesagte Nummer.
5 Runden à 12 Pässe, dazwischen 60 Sekunden Pause – mit Ballholen etwa 16 Minuten.
Im Training kannst du nach jeder Übung "zu leicht" oder "zu schwer" tippen – dann wechselt die Stufe, und hier steht eine andere Anleitung.
So geht's
Schritt 1 von 4
Anspielen
Ball flach gegen die Wand spielen.
Darauf kommt es an
- Zwei Blicke pro Ballkontakt – vor und während der Annahme
- Körper immer halboffen zum Spielfeld
- Erster Kontakt raus aus dem Deckungsschatten