Annahme, drei Schritte, Pass
Annehmen, mindestens drei Schritte gehen, mit dem anderen Fuß zurückspielen. Bildet den echten Spielablauf ab statt nur den isolierten Kontakt.
In einfachen Worten
Du spielst den Ball gegen die Wand, nimmst ihn an, gehst mindestens drei Schritte und spielst ihn dann mit dem anderen Fuß zurück. Der Unterschied zum normalen Wandpass ist dieses Stück Weg dazwischen: Im Spiel bekommst du den Ball fast nie und spielst ihn vom selben Fleck weiter, sondern verlagerst ihn erst ein paar Meter. Damit das klappt, darf der erste Ballkontakt nach der Annahme nicht am Fuß kleben bleiben, sondern muss den Ball ein Stück seitlich von dir wegschieben. Dass du die drei Schritte vergisst, sobald das Tempo steigt, passiert fast jedem – dann nimm lieber das Tempo raus als die Schritte.
Richtig gemacht heißt: Zwischen Annahme und Rückpass hast du tatsächlich drei Schritte gemacht und dabei den Fuß gewechselt. Passt du schon beim zweiten Schritt, war dein erster Kontakt zu kurz und der Ball lag noch am Fuß.
Erst aufbauen
Eine Wand, Standposition drei Meter davor. Ein Hütchen zwei Meter seitlich als Orientierungspunkt für die Schritte.
3 Sätze à 20 Wiederholungen pro Annahmefuß, dazwischen 60 Sekunden Pause – mit Ballholen etwa 14 Minuten.
Deine Stufe
Stufe 2 · Drei Schritte, FußwechselAnnahme mit dem einen, Rückpass mit dem anderen Fuß, dazwischen mindestens drei Schritte. Abstand drei Meter, der erste Kontakt schiebt den Ball seitlich weg.
3 Sätze à 20 Wiederholungen pro Annahmefuß, dazwischen 60 Sekunden Pause – mit Ballholen etwa 14 Minuten.
Im Training kannst du nach jeder Übung "zu leicht" oder "zu schwer" tippen – dann wechselt die Stufe, und hier steht eine andere Anleitung.
So geht's
Schritt 1 von 4
Passen
Ball gegen die Wand spielen.
Darauf kommt es an
- Annahme und Pass mit verschiedenen Füßen
- Der erste Kontakt erzeugt Raum, er klebt nicht am Fuß
- Die Schritte bleiben drin, auch wenn es schnell wird