V-Zug
Ball mit der Sohle zurückziehen und diagonal nach vorn wegschieben – die Grundform fast jeder Aufdrehbewegung.
In einfachen Worten
Du legst die Fußsohle oben auf den Ball, ziehst ihn ein Stück zu dir zurück und schiebst ihn dann mit der Innenseite desselben Fußes schräg nach vorn weg. Der Ball beschreibt dabei ein V: erst rückwärts, dann diagonal wieder nach vorn. Genau diese Form steckt in fast jeder Bewegung, mit der du dich im Spiel aus einer Enge herausdrehst. Damit ein V entsteht, muss dein Oberkörper mit über den Ball kommen – bleibst du aufrecht stehen, rollst du den Ball nur gerade zurück und wieder vor. Dass die ersten Versuche eher wie eine gerade Linie aussehen, ist völlig normal. Mach es langsam, bis der Richtungswechsel wirklich drin ist, und übe von Anfang an mit beiden Füßen.
Richtig gemacht heißt: Nach jeder Wiederholung liegt der Ball schräg vor dir, nicht wieder auf dem Punkt, an dem er gestartet ist. Landet er immer an derselben Stelle, fehlt der Richtungswechsel und du hast ihn nur vor- und zurückgerollt.
Erst aufbauen
Zwei Quadratmeter ebener Boden. Für die schwerere Variante zwei Hütchen im Abstand von fünf Metern.
4 Durchgänge à 10 Wiederholungen pro Variante und Fuß, dazwischen 30 Sekunden Pause – zusammen etwa 8 Minuten.
Deine Stufe
Stufe 2 · Fließendes VZug und Schub laufen ohne Pause ineinander, der Oberkörper kommt über den Ball. Du machst das V einmal nach links und einmal nach rechts, mit beiden Füßen.
4 Durchgänge à 10 Wiederholungen pro Variante und Fuß, dazwischen 30 Sekunden Pause – zusammen etwa 8 Minuten.
Im Training kannst du nach jeder Übung "zu leicht" oder "zu schwer" tippen – dann wechselt die Stufe, und hier steht eine andere Anleitung.
So geht's
Schritt 1 von 4
Ziehen
Rechte Sohle auf den Ball, Ball rückwärts zum Standbein ziehen.
Darauf kommt es an
- Es muss ein V werden, keine gerade Linie
- Oberkörper kommt über den Ball
- Beide Füße üben, nicht nur den starken