Übungen
BALLGEFÜHL14 MinutenBallMauer / WandHütchen

Schulterblick mit Farbhütchen

Drei verschiedenfarbige Hütchen hinter dir. Vor jedem Wandpass entscheidest du per Schulterblick, wohin du aufdrehst.

In einfachen Worten

Hinter dir liegen drei Hütchen in verschiedenen Farben. Bevor du anfängst, legst du eine Regel fest, zum Beispiel: Grün heißt nach links aufdrehen, Rot nach rechts, Gelb direkt zurückspielen. Dann spielst du den Ball gegen die Wand und schaust zweimal kurz über die Schulter nach hinten – einmal direkt nach dem Pass und einmal, kurz bevor der Ball wieder bei dir ist. Was du beim zweiten Blick gesehen hast, bestimmt, was du machst. Es geht dabei nicht um schnelle Augen, sondern darum, dass der Kopfdreh eine Folge hat; ohne Entscheidung dahinter ist Umschauen nur eine leere Bewegung. Am Anfang wirst du oft erst nach der Annahme schauen – wenn dir das auffällt, mach den Durchgang einfach noch einmal.

Richtig gemacht heißt: Du kannst nach jedem Durchgang sagen, welche Farbe du beim zweiten Blick gesehen hast, ohne dich noch einmal umzudrehen. Musst du raten oder nachsehen, kam dein zweiter Blick zu spät oder gar nicht.

Erst aufbauen

Eine Wand vor dir, drei verschiedenfarbige Hütchen hinter dir in fünf Metern Abstand, in unterschiedlichen Winkeln verteilt. Du stehst drei Meter vor der Wand.

4 Sätze à 12 Wiederholungen, dazwischen 60 Sekunden Pause – zusammen etwa 14 Minuten.

Deine Stufe

Stufe 2 · Drei Farben, zwei Blicke

Ball gegen die Wand, ein Blick direkt nach dem Pass, ein zweiter kurz vor der Annahme, danach die Aktion der gesehenen Farbe. Angenommen wird mit dem ballfernen Fuß.

4 Sätze à 12 Wiederholungen, dazwischen 60 Sekunden Pause – zusammen etwa 14 Minuten.

Im Training kannst du nach jeder Übung "zu leicht" oder "zu schwer" tippen – dann wechselt die Stufe, und hier steht eine andere Anleitung.

So geht's

Schritt 1 von 4

1

Regel festlegen

Bei Grün drehe ich links auf, bei Rot rechts, bei Gelb spiele ich direkt zurück.

Darauf kommt es an

  • Zwei Schulterblicke pro Ballbesitz
  • Der letzte Blick so spät wie möglich – kurz bevor der Ball ankommt, nicht schon Sekunden vorher
  • Kurze Blicke, kein langes Fixieren